Komödie

Der Selbstmörder

Es geht um die Wurst!

Es geht um die Wurst! Was macht das Leben lebenswert? Und wem wird das Lebenswerte überhaupt zuteil? Und warum mischt das politische System in unserer Zufriedenheit eigentlich so gewaltig mit?

Der arbeitslose Semjon Podsekalnikow ist hungrig, hungrig nach Leberwurst oder nach dem Leben und schleicht des Nachts nichtsahnend in die Küche. Im nächsten Moment sieht er sich von seiner Frau Mascha des Selbstmordes verdächtigt, die Wurst wird zum Revolver und plötzlich tauchen Leute auf, die Semjons Selbstmord für sich instrumentalisieren wollen. Semjon findet bald Gefallen an dieser immer größer werdenden Aufmerksamkeit an seiner Person oder seinem baldigen Tod: Er als Märtyrer! Er als Held! Jeder will etwas von der Leiche abhaben, die Intelligenz, die Kommunisten, die Religion, die eitlen Frauen - für sie soll Semjon sich erschießen. Abschiedsbrief werden verfasst und wie Lotterielose gehandelt während Semjon mit dem Revolver hadert. Wie schießt man wirklich? Wie beendet man etwas, das einem lieb ist? Und warum eigentlich?

Presse

Die Akteure sprühten vor Spiellaune, übertrafen sich gegenseitig in der Kunst der Mimik und Gestik
General-Anzeiger Bonn