Revue

Monogamania

Eine musikalische Revue

Es gibt einen fundamentalen Unterschied zwischen Männern und Frauen. Ihn zu verdrängen heißt leiden – Ihn verstehen heißt verführen. MONOGAMANIA geht diesem Unterschied musikalisch und szenisch auf den Grund und greift die Leidensgeschichten, Verführungsgeschichten und Liebesgeschichten von Paaren auf.

Was sind wir doch für Tiere? Bei einer Scheidungsrate von mehr als 40 % und einer Seitensprungrate von mehr als 50 %, einer Gewaltrate durch Eifersucht, die mehr Opfer fordert als der Autoverkehr, muss doch die Monogamie als gescheitertes Modell auf den Müllhaufen der Geschichte geworfen werden?! Aber woher nehmen wir dann unsere Stoffe für Romane, Filme und den Tratsch unter Freunden, wenn wir den Glauben an die einzig wahre Liebe aufgeben. Lassen wir sie leben, die Monogamie – wenn auch nur für die Kunst.

Suhlen wir uns in den Hoffnungen, Sehnsüchten und Liebesbekundungen und dem grandiosen Scheitern von Romanik und Liebe. Viel Vergnügen.